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  • Bolivien Intensiv II - 24 Tage

    Reise

    Bolivien Intensiv II - 24 Tage

    Reiseroute

    Bolivien Studienreisen Karte

    Programm

    1. Tag: Bolivien Reise zwischen Tiefland und Anden

    Von Frankfurt fliegen wir über Madrid nach Santa Cruz. Die Route beginnt im tropischen Tiefland und führt später durch die Kolonialstädte Sucre und Potosí auf den Altiplano. Wir verbringen die Nacht im Flugzeug.

    2. Tag: Santa Cruz und sein historisches Zentrum

    Unter Arkaden und Backsteintürmen

    Nach der Ankunft bleibt Zeit zur Erholung, bevor wir uns beim traditionellen Mittagessen auf die Küche des Tieflands einstimmen. Unsere Stadtrundfahrt führt zur Plaza 24 de Septiembre, dem historischen Mittelpunkt von Santa Cruz. Ihr Name erinnert an den lokalen Unabhängigkeitsaufstand von 1810. Bäume beschatten die Wege, rundum verlaufen die für das alte Stadtzentrum charakteristischen Arkaden. An der Kathedrale San Lorenzo fallen die beiden Backsteintürme auf. Das heutige Bauwerk wurde nach langer Bauzeit 1915 geweiht. Seine Ziegel waren zeitweise verputzt und wurden erst bei einer späteren Restaurierung freigelegt. Auf dem Platz und in den angrenzenden Straßen begegnen wir dem alltäglichen Leben der Stadt.

    3. Tag: Samaipata und der bearbeitete Berg

    Rätselhafte Zeichen im Sandstein

    Die Fahrt nach Samaipata verläuft aus dem Tiefland in die östlichen Andenausläufer. Oberhalb des Ortes liegt El Fuerte de Samaipata, eine archäologische Stätte mit einem außergewöhnlichen Mittelpunkt. In einen gewaltigen Sandsteinfelsen wurden Rinnen, Becken, Nischen und Tierdarstellungen gearbeitet. Trotz des Namens „Festung“ war der Felsen vor allem ein zeremonieller Ort. Verschiedene Bevölkerungsgruppen nutzten die Anlage, darunter später die Inka. Unterhalb des Felsens sind Reste von Wohn- und Verwaltungsbereichen erhalten. Bei unserem Rundgang unterscheiden wir diese Bereiche und betrachten die aufwendigen Bearbeitungsspuren. Das UNESCO-Welterbe dokumentiert den Austausch zwischen den Kulturen des Andenraums und des östlichen Tieflands, dessen Landschaft sich ringsum ausbreitet.

    4. Tag: Zwischen Riesenfarnen im Amboró

    Ein Wald mit mehreren Stockwerken

    Im Amboró-Nationalpark führt unsere Wanderung durch den Riesenfarnwald. Baumfarne breiten hier ihre mächtigen Wedel über dem feuchten Waldboden aus. Ihre aufrechten Stämme lassen sie wie kleine Palmen wirken, botanisch gehören sie jedoch zu den Farnen. Zwischen den Pflanzen sammeln sich Feuchtigkeit und Schatten. Moose überziehen Äste, während Aufsitzerpflanzen andere Pflanzen als Unterlage nutzen. Bei unserer ökologischen Wanderung schauen wir uns den Aufbau dieser Lebensgemeinschaft an. Die Lage zwischen unterschiedlichen Landschafts- und Höhenzonen hat eine umfangreiche Artenvielfalt des Schutzgebiets zur Folge. Anschließend geht es weiter nach Santa Cruz.

    5. Tag: Sucre von seinen Dächern aus

    Weiße Mauern über roten Ziegeln

    Nach einem freien Vormittag fliegen wir nach Sucre. Die Kirche San Felipe Neri wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Unser Weg geht durch das ehemalige Oratorium und auf seine Terrasse. Zwischen den hellen Türmen öffnet sich der Blick über rote Ziegeldächer und die umliegenden Hügel. Von oben erkennen wir auch die gewölbten Dächer der Kirche. Beim Abendessen erleben wir eine folkloristische Tanzvorführung.

    6. Tag: Unabhängigkeit, Schokolade und Textilkunst

    Frühstück im Herzen der Hauptstadt

    Wir beginnen mit Salteñas, gebackenen Teigtaschen mit einer saftigen, meist fleischhaltigen Füllung. Dann erkunden wir die Plaza 25 de Mayo. Kathedrale und Regierungspalast rahmen den Platz, dessen Name an den Aufstand von 1809 erinnert. An den umliegenden Fassaden lassen sich koloniale und republikanische Baustile vergleichen. Sucre ist Boliviens verfassungsmäßige Hauptstadt, während La Paz als Regierungssitz eine andere politische Funktion übernimmt.

    Der Ort der Unabhängigkeitserklärung

    In der Casa de la Libertad wurde 1825 die Unabhängigkeit Boliviens beschlossen. Wir besuchen den historischen Gebäudekomplex, der ursprünglich zum Jesuitenorden gehörte. Bedeutsam ist der Saal, in dem die Abgeordneten über die Staatsgründung entschieden. Dokumente und Porträts veranschaulichen den Übergang von der spanischen Kolonialherrschaft zur Republik. Dabei wird verständlich, weshalb Sucre bis heute einen besonderen Platz im historischen Selbstverständnis des Landes einnimmt.

    Vom Kakao zur Schokolade

    Das Schokoladenmuseum erläutert, wie aus Kakaobohnen ein Produkt wird, für das Sucre im ganzen Land bekannt ist. Wir verfolgen die Verarbeitungsschritte vom Rösten und Mahlen bis zur fertigen Schokolade. Dabei lernen wir auch bolivianische Kakaoanbaugebiete kennen. Die Ausstellung verbindet die Geschichte des Kakaos mit der Entwicklung der örtlichen Herstellung. Sie erklärt außerdem, warum Herkunft und Verarbeitung für den Geschmack entscheidend sind.

    Gewebte Tiere und fantastische Wesen

    Im Museum für indigene Kunst ASUR stehen die Textilien der Jalq’a und der Region Tarabuco im Mittelpunkt. Die Unterschiede sind schon an Farben und Bildaufbau erkennbar. Während manche Gewebe Alltagsszenen zeigen, bevölkern fantastische Wesen die dichten Muster anderer Arbeiten. Die Ausstellung erschließt diese Bildwelten und die anspruchsvollen Webtechniken. Zugleich zeigt sie, dass indigene Textilkunst eine lebendige, sich weiterentwickelnde künstlerische Tradition ist.

    Sucre unter den Arkaden

    Zum Abschluss erreichen wir den Aussichtspunkt La Recoleta. Die lange Arkadenreihe am Platz rahmt den Blick auf die Altstadt. Weiße Fassaden und rote Ziegeldächer ziehen sich über die Hänge, dazwischen ragen Kirchtürme auf. Hinter uns steht das Franziskanerkloster, nach dem das Viertel benannt ist. Unter den Bögen können wir die Aussicht im Schatten genießen und einzelne Gebäude im dicht bebauten Zentrum wiedererkennen.

    7. Tag: Dinosaurierspuren und Stadtgeschichte

    Als die Felswand noch ein Seeufer war

    Im Kreidepark bei Cal Orck’o sehen wir Spuren von Dinosauriern aus der späten Kreidezeit. Tausende Dinosaurierabdrücke sind auf einer heute steil aufgerichteten Kalksteinfläche erhalten. Die Tiere liefen ursprünglich über weichen Untergrund an einem Gewässer. Spätere Ablagerungen konservierten ihre Spuren, bevor tektonische Bewegungen die Schichten aufrichteten. Die unterschiedlichen Fußabdrücke und Fährten geben Hinweise auf Körpergröße und Fortbewegung verschiedener Dinosauriergruppen. Lebensgroße Rekonstruktionen im Park helfen dabei, sich die damaligen Tiere vorzustellen.

    Parkanlagen mit europäischem Einfluss

    Über die Plaza Libertad gelangen wir zum Simón-Bolívar-Park. Alleen, Blumenbeete und Gartenarchitektur zeigen den Einfluss europäischer Stadtparks. Der kleine Eisenturm fällt sofort ins Auge, dessen filigrane Konstruktion an den Eiffelturm erinnert. Ein Triumphbogen setzt einen weiteren französischen Akzent. Wir spazieren zwischen den Grünflächen und bestaunen die doch eher ungewöhnlichen Details der Umgebung. Die Anlage entstand in einer Zeit, als sich wohlhabende südamerikanische Städte an europäischen Vorbildern orientierten.

    Gerichtsbarkeit und Erinnerungskultur

    Der Justizpalast verweist auf Sucres lange Bedeutung als Zentrum der Rechtsprechung. Danach besuchen wir den Allgemeinen Friedhof. Seine gepflegten Wege führen zwischen aufwendigen Familienmausoleen und mehrstöckigen Grabnischen hindurch. Die Ruhestätten einflussreicher Familien wie der Argandoña sind besonders prächtig. Marmor, Säulen und kleine Kapellen spiegeln deren gesellschaftlichen Rang. Daneben erinnern schlichtere Gräber an Menschen, deren Lebensgeschichten weniger bekannt sind. Der Friedhof bewahrt beide Seiten der Stadtgesellschaft.

    8. Tag: Der Markt von Tarabuco

    Webkunst zwischen den Verkaufsständen

    Auf dem traditionellen Markt von Tarabuco treffen wir Menschen aus den umliegenden Gemeinden, die hier ihre Waren anbieten. Zwischen Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen entdecken wir gewebte Gürtel, Taschen und Kleidungsstücke. Die Region ist für ihre Yampara-Textilien bekannt, deren kleinteilige Darstellungen Menschen, Tiere und Tätigkeiten zeigen können. Manche Marktbesucher tragen die charakteristischen, helmähnlichen Monteras. Beim Betrachten der Stoffe lassen sich Unterschiede zwischen aufwendiger Handarbeit und einfacheren Waren erkennen. Der Markt ist zugleich Handelsplatz und gesellschaftlicher Treffpunkt. Wir nehmen uns Zeit für die Stände und die Details der angebotenen Arbeiten, bevor wir nach Sucre zurückfahren. Die im Museum betrachtete Textiltradition begegnet uns hier im regionalen Alltag.

    9. Tag: Potosí und der Silberbergbau

    Der Reichtum des Berges

    In Potosí bestimmt der Cerro Rico die Silhouette. Seine Silbervorkommen machten die Stadt zu einem Zentrum der spanischen Kolonialwirtschaft. Hinter diesem Reichtum standen harte Arbeitsbedingungen und die Zwangsarbeit vieler indigener Menschen. Wer möchte, kann an einem optionalen Minenbesuch teilnehmen. Stollen und Abbauspuren vermitteln dort einen Eindruck davon, wie dem Berg seine Erze abgerungen werden. Noch immer wird im Inneren gearbeitet, obwohl die reichsten Silbervorkommen längst erschöpft sind.

    Über den Dächern der Silberstadt

    Die Torre de la Compañía de Jesús gehörte zu einer Jesuitenkirche und zählt zu Potosís markanten Bauwerken. Ihre reich bearbeitete Steinarchitektur verweist auf die Blütezeit der Stadt. Vom Aussichtspunkt lassen sich die dicht bebauten Straßen und Kirchen der Altstadt überblicken. Darüber erhebt sich der Cerro Rico. Aus dieser Perspektive wird klar, wie eng die historische Stadtanlage mit dem Berg verbunden ist.

    10. Tag: Vom Silber zur Münze

    Maschinen für den Welthandel

    Die Casa de la Moneda bewahrt die Geschichte der Münzprägung von Potosí. In dem mächtigen Gebäudekomplex wurde Silber verarbeitet, das weit über Südamerika hinaus in Umlauf gelangte. Die erhaltenen hölzernen Walzmaschinen und die späteren technischen Anlagen fallen direkt positiv auf und zeigen, wie sich die Herstellung von Münzen über die Jahrhunderte veränderte. Wir verfolgen den Weg vom Metall zur geprägten Währung und betrachten die Verbindung zwischen Handwerk, Energieaufwand und staatlicher Kontrolle. Die umfangreichen Sammlungen ergänzen den technischen Rundgang um Kunst und historische Geldstücke. So wird die frühere Bedeutung Potosís für einen bereits weltumspannenden Handel an konkreten Objekten nachvollziehbar.

    Altstadtgassen und eine heiße Spezialität

    Beim Spaziergang durch die historische Altstadt von Potosí achten wir auf geschnitzte Portale, Balkone und die Fassaden ehemaliger Bürgerhäuser. Sie bewahren Spuren des Wohlstands, den der Bergbau schuf. Zum Mittagessen probieren wir Kalapurka, eine regionale Suppe, die traditionell mit einem erhitzten Stein heiß gehalten wird. Ihre kräftige Zubereitung passt zur Küche des Hochlands.

    11. Tag: Uyuni Reise über die Salzfläche

    Rostendes Eisen und weißes Salz

    Auf dem Eisenbahnfriedhof von Uyuni stehen ausrangierte Lokomotiven und Waggons unter freiem Himmel. Die rostenden Maschinen erinnern an die Bedeutung der Bahn für den Mineraltransport. Danach besuchen wir Colchani am Rand des Salars. Hier spielt die Salzgewinnung eine wichtige Rolle. Zwischen den beiden Stationen begegnen uns damit zwei Wirtschaftszweige, die von den Rohstoffen der Region geprägt wurden und die Entwicklung Uyunis mitbestimmten.

    Eine Landschaft ohne vertraute Maßstäbe

    Auf dem Salar de Uyuni breitet sich die größte Salzpfanne der Erde vor uns aus. Sie ist ein Überrest früherer Seen, deren Wasser verdunstete und Salze zurückließ. Auf trockenen Abschnitten zeichnet die Kruste häufig vieleckige Muster. Die weitgehend ebene Fläche verändert unsere Wahrnehmung von Entfernungen, weil Häuser, Bäume und andere vertraute Größenvergleiche fehlen. Bei der Fahrt ziehen die weißen Salzfelder an uns vorbei, während die Bergzüge am Rand kaum näher zu kommen scheinen. Unter der Kruste lagert Sole, die neben anderen gelösten Stoffen auch Lithium enthält. Der Rohstoffreichtum des Salars reicht damit weit über das sichtbare Kochsalz hinaus.

    Salzbauten und gemeinsames Essen

    Bei Playa Blanca, einem ehemaligen Salzhotel, sehen wir Wände aus Salzblöcken. Das Dakar-Denkmal erinnert an die Rallye, die auch durch Bolivien führte. Zum Mittagessen kommt ein Athapi auf den Tisch. Diese Form des gemeinsamen Essens hat ihre Wurzeln in andinen Gemeinschaften. Verschiedene Speisen werden zum Teilen bereitgestellt. Das gemeinsame Zugreifen gehört ebenso dazu wie die Vielfalt der mitgebrachten oder zubereiteten Gerichte.

    Perspektivspiele und Abendlicht

    Die gleichmäßige Fläche des Salars von Uyuni eignet sich für perspektivische Fotos. Durch unterschiedliche Abstände zur Kamera wirken Menschen und Gegenstände überraschend groß oder klein. Später beobachten wir den Sonnenuntergang. Liegt eine flache Wasserschicht auf dem Salz und ist die Oberfläche ausreichend ruhig, spiegeln sich Himmel und Wolken darin. Ohne Wasser bestimmen die Strukturen der Salzkruste und das wechselnde Licht den Anblick.

    12. Tag: Kirchen, Vulkane und Hochlandlagunen

    Eine Kirche zieht um

    Die Kirche von San Cristóbal hat eine ungewöhnliche Geschichte. Im Zuge der Umsiedlung des Ortes für ein Bergbauprojekt wurde auch das historische Gotteshaus abgetragen und am neuen Standort wiederaufgebaut. Dabei mussten die Bauteile sorgfältig erfasst und zusammengesetzt werden. Die Kirche steht deshalb für mehr als koloniale Baukunst. Ihr Erhalt dokumentiert den Versuch, einen wichtigen religiösen Bezugspunkt der Gemeinde trotz der Verlegung des Dorfes zu bewahren.

    Der Vulkan an der Grenze

    Vom Aussichtspunkt auf den Vulkan Ollagüe sehen wir einen mächtigen Schichtvulkan im Grenzgebiet zu Chile. Seine Flanken bestehen aus Material verschiedener vulkanischer Phasen. In der kargen Umgebung treten Formen und Farben des Gesteins deutlich hervor. Je nach Sichtbedingungen lässt sich auch die Gipfelregion genauer erkennen. Der Halt vermittelt einen Eindruck davon, wie stark vulkanische Vorgänge die Landschaft des südwestlichen Hochlands beeinflusst haben.

    Drei Seen in der trockenen Weite

    Die Lagunen Cañapa, Hedionda und Honda bilden wasserreiche Inseln in einer ansonsten trockenen Landschaft. An ihren flachen Ufern können wir nach Flamingos Ausschau halten, die hier geeignete Nahrung finden. Salzsäume, mineralische Ablagerungen und die umgebenden Berge geben jedem Gewässer ein eigenes Erscheinungsbild. Die Tiere reagieren empfindlich auf Störungen, weshalb wir sie aus Abstand beobachten.

    13. Tag: Steinbäume, rote Seen und dampfende Erde

    Vizcachas zwischen den Felsen

    An der Roca de las Viscachas halten wir nach den namensgebenden Nagetieren Ausschau. Mit langen Ohren erinnern sie an Kaninchen, gehören aber zur Familie der Chinchillas. Ihr dichter Pelz und die geschützten Felsspalten helfen ihnen, in der rauen Hochlandumgebung zu leben. Oft sitzen sie auf Felsvorsprüngen und verschwinden bei Störungen rasch zwischen den Steinen. Danach führt unsere Strecke durch die spärlich bewachsene Siloli-Wüste.

    Ein Baum aus Stein

    Der Árbol de Piedra trägt seinen Namen wegen seiner ungewöhnlichen Gestalt. Über einem schmalen Fuß breitet sich eine deutlich größere Felsmasse aus, die wie eine Baumkrone wirkt. Sandbeladener Wind hat das Gestein über lange Zeit unterschiedlich stark abgetragen. Die Form zeigt anschaulich, wie Erosion einzelne Bereiche herausarbeitet. Auch die umliegenden Felsblöcke lohnen einen genaueren Blick auf Oberflächen, Kanten und Aushöhlungen.

    Warum die Lagune rot erscheint

    An der Laguna Colorada treffen rötliches Wasser, helle Ablagerungen und dunkle Berghänge aufeinander. Ihre Färbung verdankt die flache Salzlagune vor allem Mikroorganismen, darunter Algen. Wie intensiv die Farben erscheinen, hängt unter anderem von Salzgehalt, Temperatur und Licht ab. Die Lagune ist außerdem ein wichtiger Lebensraum für Flamingos. Im seichten Wasser filtern sie kleine Nahrungsorganismen heraus. Wir beobachten die Vögel vom Ufer aus und nehmen die unterschiedlichen Farbzonen der Wasserfläche wahr. Der See gehört zu den Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung. Gerade in dieser trockenen Hochgebirgsregion bilden solche Gewässer wichtige Lebensräume, in denen sich zahlreiche Tiere auf vergleichsweise engem Raum versammeln.

    Wärme aus dem Untergrund

    Im Geothermalfeld Sol de Mañana steigen Dämpfe aus dem Boden, während in Schlammtöpfen Gasblasen aufbrechen. Die oft als Geysire bezeichneten Erscheinungen umfassen vor allem Fumarolen und heiße Schlammpools. Sie entstehen durch Wärme aus dem vulkanischen Untergrund. Wir bleiben auf den vorgesehenen Wegen und betrachten das aktive Gelände aus sicherem Abstand. Im Anschluss gehen wir zu den Thermalquellen von Polques, deren warmes Wasser in Badebecken gefasst wird.

    Zwei Lagunen am Licancabur

    Am Fuß des Vulkans Licancabur liegen die Laguna Verde und die Laguna Blanca. Bereits ihre Namen verweisen auf die unterschiedlichen Wasserfarben. Mineralische Bestandteile und Schwebstoffe beeinflussen das Erscheinungsbild, ebenso Wind und Licht. Über den Ufern erhebt sich der regelmäßige Kegel des Vulkans. Seine dunklen Hänge setzen sich scharf gegen die Wasserflächen ab. Bei wenig Wind können sich die Konturen des Berges darin spiegeln.

    Felsengassen und ein letzter See

    In Italia Perdida bilden mächtige, von der Erosion geformte Felsen ein natürliches Labyrinth. Zwischen den Blöcken öffnen sich Durchgänge, schmale Gassen und wechselnde Ausblicke. Aus verschiedenen Blickwinkeln erinnern die Formationen an Mauern oder Türme. Danach erreichen wir die Laguna Vinto. An ihrem Ufer suchen wir nach Wasservögeln und bestaunen die Berglandschaft hinter dem See.

    14. Tag: Oruro Reise zum großen Karneval

    Masken, Musik und eine religiöse Prozession

    Der Karneval von Oruro ist ein Fest mit tiefen religiösen Wurzeln. Beim großen folkloristischen Umzug ziehen Tanzgruppen in aufwendig bestickten Kostümen durch die Stadt. Blaskapellen begleiten ihre Schrittfolgen, während Masken mit Hörnern und auffälligen Augen das Bild der Diablada prägen. In diesem Tanz verbinden sich unterschiedliche indigene und christliche Vorstellungen. Die Verehrung der Jungfrau von Socavón steht im Zentrum des Festes, das eng mit Oruros Bergbautradition verbunden ist. Wir verfolgen den Umzug und achten auf die wechselnden Tanzformen und Kostüme. Der Karneval gehört zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

    15. Tag: La Paz von oben und vom Teller

    Der Blick vom Montículo

    Nach dem freien Vormittag besuchen wir den Aussichtspunkt Montículo im Viertel Sopocachi. Ein steinerner Torbogen bildet den Eingang in die kleine Anlage. Dahinter öffnet sich der Blick auf die dicht bebauten Hänge von La Paz. Bei klarem Wetter erscheint der schneebedeckte Illimani am Horizont. Hochhäuser, ältere Wohnviertel und steile Straßen liegen aus dieser Perspektive dicht beieinander. Die besondere Topografie der Stadt lässt sich hier gut nachvollziehen.

    Einblicke in die Küche der Stadt

    Unser kulinarischer Rundgang durch La Paz führt zu ausgewählten Kostproben der regionalen Küche. Typisch für die Stadt sind etwa Llauchas, mit Käse gefüllte Teigtaschen, und Chairo, eine kräftige Suppe mit Chuño. Für diese haltbaren Kartoffeln nutzt man traditionell Frost, Sonne und das Auspressen von Wasser. Die konkrete Auswahl beim Rundgang bietet Gelegenheit, Zutaten und Zubereitungen kennenzulernen, die eng mit dem Leben im Andenhochland verbunden sind.

    16. Tag: Tiwanaku und der Titicacasee

    Steinmetzkunst einer frühen Andenkultur

    Lange vor den Inka entwickelte sich in Tiwanaku ein bedeutendes politisches und religiöses Zentrum. Bei der Besichtigung begegnen uns monumentale Steinblöcke, sorgfältig bearbeitete Oberflächen und Tempelanlagen wie Kalasasaya. Bekannt ist das vor allem aus einem Steinblock gearbeitete Sonnentor mit seinem figurenreichen Relief. Die Bauwerke zeigen das technische Können einer Kultur, deren Einfluss weit über den südlichen Titicacaraum hinausreichte. Die Unterschiede zwischen erhaltenen Bauteilen und späteren Rekonstruktionen sieht man hier ganz genau. Die archäologische Stätte hilft zu verstehen, dass die Geschichte der Anden nicht erst mit dem Inkareich beginnt. Nach dem Rundgang fahren wir weiter an den Titicacasee nach Copacabana.

    Die Schutzpatronin am See

    In der Basilika der Jungfrau von Copacabana besuchen wir eines der wichtigsten Marienheiligtümer Boliviens. Hinter der hellen Fassade wird die verehrte Marienfigur bewahrt, die der indigene Bildhauer Francisco Tito Yupanqui im 16. Jahrhundert schuf. Die Wallfahrt verbindet Menschen aus unterschiedlichen Regionen. Bekannt ist Copacabana auch für die Segnung geschmückter Fahrzeuge vor der Kirche. Die religiösen Bräuche gehören hier bis heute zum öffentlichen Leben.

    17. Tag: Sonneninsel und Mondinsel

    Ein Inkapalast über dem Wasser

    Mit dem Boot erreichen wir die Sonneninsel, die in der Überlieferung der Inka eine zentrale Rolle spielt. Der Pilkokaina-Palast liegt über dem Seeufer. Seine steinernen Räume und trapezförmigen Öffnungen zeigen typische Merkmale der Inkaarchitektur. Beim Rundgang betrachten wir das Mauerwerk und die Ausrichtung der Anlage zum See. Dahinter staffeln sich Terrassen an den Hängen, während sich auf dem Wasser die benachbarten Inseln abzeichnen.

    Terrassen, Treppen und eine Quelle

    Auf den Wanderwegen von Yumani bewegen wir uns durch eine von Terrassen geprägte Kulturlandschaft. Wir schlendern durch den Inka-Garten und entlang der sogenannten Quelle der Jugend. Ihr Name gehört zur örtlichen Überlieferung. Wasser und bewirtschaftete Hangflächen zeigen dagegen ganz praktisch, welche Voraussetzungen das Leben auf der Insel ermöglichten. Unterwegs wechseln die Ausblicke auf Buchten und die offene Seefläche. Die Steigungen gehen wir in ruhigem Tempo an.

    Der Tempel auf der Mondinsel

    Auf der Mondinsel besichtigen wir den Tempel von Iñak Uyu. Die Anlage wird mit den ausgewählten Frauen des Inkareichs verbunden, die religiöse und wirtschaftliche Aufgaben erfüllten. Nischen und gegliederte Mauern rahmen den erhaltenen Hofbereich. Im Vergleich zur größeren Sonneninsel wirkt die Umgebung überschaubarer, doch auch dieser Ort gehörte zur sakralen Landschaft des Titicacasees. Wir kehren nach Copacabana zurück und fahren anschließend nach La Paz.

    18. Tag: Hochgebirge und Bergbaugeschichte

    Der verschwundene Gletscher

    Am Chacaltaya erreichen wir eine karge Hochgebirgslandschaft mit weiten Ausblicken auf die Anden. Früher lag hier ein Gletscher, auf dem sogar Ski gefahren wurde. Bis 2009 war das Eis vollständig verschwunden. Die ehemalige Skistation veranschaulicht deshalb auch den raschen Gletscherrückgang in den tropischen Anden. Der Besuch richtet sich nach Wetter, örtlichen Bedingungen und persönlichem Befinden in der Höhe.

    Erinnerung vor dem Huayna Potosí

    Der Friedhof von Milluni erinnert an die Bergarbeitergemeinde und die Opfer der gewaltsamen Niederschlagung von 1965. Kleine, teilweise hausförmige Grabstätten stehen in der offenen Landschaft. Der Ort führt die soziale Geschichte des Bergbaus vor Augen. Am Aussichtspunkt von Milluni bekommen wir einen einzigartigen Blick auf den Huayna Potosí. Seine vergletscherte Gipfelregion erhebt sich über den Hochflächen und bildet einen markanten Gegensatz zu den Bergbauspuren im Tal.

    19. Tag: Regierungssitz, Märkte und schwebende Gondeln

    Politik rund um die Plaza Murillo

    Die Plaza Murillo bildet das politische Zentrum von La Paz. An ihr stehen die Kathedrale und bedeutende Regierungsgebäude, darunter der historische Präsidentenpalast. Der Platz ist nach dem Unabhängigkeitskämpfer Pedro Domingo Murillo benannt, dessen Denkmal in seiner Mitte steht. An den Fassaden treffen kirchliche und staatliche Repräsentation unmittelbar aufeinander. Zwischen den Gebäuden öffnet sich ein begrünter öffentlicher Raum, der zugleich Schauplatz politischer Kundgebungen und alltäglicher Begegnungen ist.

    Eine Fassade voller Einzelheiten

    Die Kirche San Francisco besitzt eine reich verzierte Steinfassade. Zwischen Säulen und Ornamenten entdecken wir Pflanzenmotive und Figuren, die zum andinen Barock gehören. Europäische Bautraditionen wurden hier durch die Arbeit lokaler Handwerker verändert und erweitert. Wir nehmen uns Zeit für die Reliefs, deren Details im Vorbeigehen leicht übersehen werden. Im Inneren setzen vergoldete Altäre andere Akzente als das steinerne Äußere des Bauwerks.

    Ritualwaren und Kunst in alten Gassen

    Auf dem Hexenmarkt werden Kräuter, Räucherwerk und Bestandteile für rituelle Opfergaben angeboten. Manche Arrangements sind für Gaben an Pachamama, die verehrte Mutter Erde, bestimmt. Die Waren erschließen sich deshalb erst vor dem Hintergrund andiner Glaubensvorstellungen. Anschließend besuchen wir eine Kunstgalerie in der Calle Jaén. Farbige Häuser, hölzerne Balkone und das Pflaster der schmalen Straße bewahren hier ein Stadtbild aus der Zeit vor den modernen Verkehrsachsen.

    Mit der Seilbahn durch den Alltag

    Die Seilbahnen von La Paz sind Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs. Ihre Gondeln verbinden Stadtteile, zwischen denen große Höhenunterschiede liegen. Bei unserer Fahrt schweben wir über Wohnhäuser, Straßen und Innenhöfe. Wir sehen die dichte Bebauung an den Hängen hervorragend aus dieser erhöhten Perspektive. Gleichzeitig erleben wir ein Verkehrsmittel, das viele Menschen für alltägliche Wege nutzen. Der Blick reicht je nach Strecke bis auf die Hochflächen von El Alto.

    Die zerfurchte Erde des Mondtals

    Im Valle de la Luna haben Wasser und Erosion weiche Ablagerungen zu schmalen Türmen, Rinnen und tiefen Einschnitten geformt. Wir folgen den Wegen durch diese zerklüftete Landschaft. Die unterschiedlichen mineralischen Bestandteile erzeugen helle, bräunliche und rötliche Farbtöne. Schon auf kurzer Strecke ändern sich Formen und Perspektiven. Zwischen den trockenen Flächen wachsen einzelne angepasste Pflanzen. So entdecken wir neben der Geologie auch kleine Lebensräume im scheinbar kahlen Gelände.

    Cholitas im Ring

    Bei einer Cholitas-Wrestling-Show erleben wir eine inszenierte Mischung aus Sport und Schauspiel. Die Wrestlerinnen betreten den Ring mit weiten Röcken, geflochtenen Zöpfen und den typischen Melonenhüten. Dann folgen Sprünge, Würfe und dramatische Auseinandersetzungen zwischen klar verteilten Rollen. Das Publikum feuert seine Favoritinnen an und reagiert lautstark auf die Wendungen. Die Akteurinnen haben sich damit einen eigenen Platz in einer lange männlich geprägten Sportkultur erkämpft.

    20. Tag: Die Felsnadeln des Tals der Seelen

    Zwischen schmalen Türmen

    Im Valle de las Ánimas ragen schlanke Formationen aus den Hängen. Regen und Abtragung haben das Material zu dicht stehenden Säulen und tiefen Rinnen geformt. Je nach Blickwinkel erscheinen die Spitzen wie versammelte Gestalten, was den Namen „Tal der Seelen“ verständlich macht. Bei unserem Ausflug betrachten wir die Formen aus wechselnden Perspektiven. Dann fahren wir zurück nach La Paz. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

    21. Tag: Zurück ins Tiefland nach Cotoca

    Ein Wallfahrtsort für die Region

    Nach dem Flug nach Santa Cruz besichtigen wir das Heiligtum von Cotoca. In der Kirche wird eine Marienfigur verehrt, die viele Gläubige liebevoll „Mamita“ nennen. Insbesondere zum Patronatsfest kommen zahlreiche Pilger aus der Region hierher. Beim Besuch lernen wir die Bedeutung des Wallfahrtsortes für das östliche Bolivien kennen. Rund um das Heiligtum zeichnen traditionelles Handwerk und regionale Speisen das Leben des Ortes aus

    22. Tag: Schmetterlinge und tropische Tierwelt

    Die Verwandlung im Güembé

    Im Schmetterlingspark des Bioparks Güembé sehen wir heimische Falter aus nächster Nähe. Die Anlage züchtet verschiedene Arten und vermittelt ihren Lebenszyklus vom Ei über Raupe und Puppe bis zum erwachsenen Schmetterling. Unterschiedliche Flügelformen, Farben und Muster zeigen, wie vielfältig diese Insekten sind. Im weiteren Parkgelände besuchen wir auch die große begehbare Vogelvoliere und erkunden die tropisch bepflanzten Bereiche. Hier lohnt es sich, neben auffälligen Farben auf Schnabelformen und Bewegungsweisen der Vögel zu achten. Der ganztägige Aufenthalt bietet Zeit für mehrere Rundgänge und Pausen.

    23. Tag: Kunsthandwerk und Abschied von Bolivien

    Die Handschrift der Kunsthandwerkerinnen

    Im Artecampo-Museum sehen wir Arbeiten indigener und ländlicher Gemeinschaften aus dem östlichen Bolivien. Textilien, Flechtarbeiten und Keramik dokumentieren unterschiedliche Materialien und Techniken. Hinter Artecampo steht eine Organisation, die Kunsthandwerkerinnen bei Herstellung, Weiterentwicklung und gemeinschaftlicher Vermarktung ihrer Arbeiten unterstützt. Im Artecampo-Laden können wir die Erzeugnisse genauer ansehen und letzte Mitbringsel auswählen. Anschließend treten wir von Santa Cruz über Madrid den Rückflug nach Frankfurt an.

    24. Tag: Ankunft in Europa

    Nach dem Nachtflug erreichen wir über Madrid Frankfurt. Damit endet unsere Rundreise durch Bolivien.

    Leistungen

    Leistungen der 24-tägigen Studienreise „Bolivien Intensiv II“ (Febr)

    Vorteile für Sie

    Die Reisepreise enthalten das gesamte Programm, sämtliche aufgeführten Eintrittsgelder und Ausflüge vor Ort. Für die vorgesehenen Besichtigungen fallen keine weiteren Kosten an.

    Flüge

    • Hin- und Rückflug mit Boliviana de Aviación (BoA) und Iberia von Frankfurt über Madrid nach Santa Cruz
    • Optionale Zubringerflüge mit Iberia ab München, Wien oder Zürich nach Madrid (Aufpreis: 199 Euro)
    • Inlandsflug Santa Cruz – Sucre
    • Inlandsflug La Paz – Santa Cruz
    • Flughafensteuern in Deutschland
    • Kerosinzuschlag (Stand: 01. September 2026)

    Hotels und Verpflegung

    Unterbringung in 3- bis 4-Sterne-Hotels inklusive Frühstück:

    • 4 Übernachtungen in Santa Cruz
    • 1 Übernachtung in Samaipata
    • 4 Übernachtungen in Sucre
    • 1 Übernachtung in Potosí
    • 2 Übernachtungen in Uyuni
    • 1 Übernachtung im Hotel de Sal
    • 1 Übernachtung in Ojo de Perdiz
    • 5 Übernachtungen in La Paz
    • 2 Übernachtungen in Copacabana

    Reiseleitung

    • Deutschsprachiger BCT-Reiseleiter

    Transport und Programm

    • Alle Transfers mit Bus und Boot inklusive
    • Alle Ausflüge inklusive
    • Alle Nationalparkgebühren inklusive

    Bootsfahrten und andere Specials

    • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
    • Besuch des Salar de Uyuni mit Himmelsspiegel
    • Besuch der Kolonialstädte Sucre und Potosí
    • Besuch der archäologischen Stätte Tiwanaku
    • Besuch des Karnevals von Oruro mit großem folkloristischem Umzug
    • Alle Bootsfahrten laut Programm inklusive
    • Besuch des Amboró-Nationalparks und des Riesenfarnwaldes

    Eintrittsgelder und Besichtigungen

    • Plaza Principal von Santa Cruz
    • Kathedrale in Santa Cruz
    • Archäologische Stätte El Fuerte in Samaipata
    • Amboró-Nationalpark und Riesenfarnwald
    • Abendessen mit Folklore-Show in Sucre
    • Markt von Tarabuco (traditioneller indigener Markt)
    • Casa de la Libertad (Freiheitshaus)
    • Plaza 25 de Mayo in Sucre
    • Hauptmarkt (Mercado Central) in Sucre
    • Schokoladenmuseum in Sucre
    • Museum für indigene Textilkunst ASUR
    • Kreidepark (Parque Cretácico)
    • Münzprägeanstalt Casa de la Moneda in Potosí
    • Eisenbahnfriedhof bei Uyuni
    • Salar de Uyuni mit Himmelsspiegel
    • Laguna Colorada (Rote Lagune)
    • Geothermalfeld Sol de Mañana
    • Siloli-Wüste und Salvador-Dalí-Wüste
    • Insel Incahuasi (Isla Incahuasi)
    • Karneval von Oruro
    • Hexenmarkt in La Paz
    • Städtische Seilbahn (Teleférico urbano)
    • Cholitas-Wrestling-Show
    • Sonneninsel (Isla del Sol)

    Zuschläge und weitere Hinweise

    • Einzelzimmerzuschlag (auf Wunsch): xxx Euro
    • Abflug ab München, Wien oder Zürich: +199 Euro
    • Business-Class-Zuschlag für die Langstrecke Madrid – Bolivien – Madrid auf Anfrage
    • Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen
    • Maximalteilnehmerzahl: 16 Personen
    • Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 30 Tage vor Reisebeginn erreicht sein.

    Die Preise enthalten alle Steuern, Gebühren und Kerosinzuschläge.

    Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.

    Auch inklusive

    • Informationsmaterial
    • Auslandskrankenversicherung

    Termine & Preise

    Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): €

    Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers.
    Maximalteilnehmerzahl: 16 Pers.

    Die Preise enthalten alle Steuern, Gebühren. Änderungen vorbehalten

    Anreise zum Flughafen

    Für die Anreise zum Flughafen in Frankfurt bieten wir Ihnen zwei kostengünstige Möglichkeiten:

    1. Die Anreise mit der deutschen Bahn. Das Rail&Fly-Ticket für die zweite Klasse (gültig für alle Züge inkl. ICE) nach Frankfurt und zurück kostet Sie nur 59 Euro.

    2. Anreise per Flugzeug. Anschlussflüge von Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten wir Ihnen für 199 Euro für Hin- und Rückflug.

    Business Class / Premium Economy Class
    Zuschläge für Business Class und Premium Eco Class bitte für ihren Reisetermin anfragen. Tel.: 02241-9424211. Email:amerika@bct-touristik.com
    Visum

    Deutsche, Österreicher, EU-Bürger und Schweizer benötigen für die Einreise nach Peru, Bolivien und Chile als Touristen bis zu 90 Tage kein Visum. Das Touristenvisum erhalten Sie jeweils direkt bei der Einreise.

    Sie benötigen:

    1. Einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Reiseende gültig sein muss.
    2. Hin- und Rückflugtickets (oder ein Weiterflugticket).
    3. Eine Übersicht der gebuchten Unterkünfte.

    Die Punkte 2 und 3 erhalten Sie von uns automatisch mit den Reiseunterlagen. Sie sind regulärer Bestandteil unserer Reiseinformationen.

    Bürger anderer Nationalitäten kontaktieren uns bitte vor der Anmeldung bezüglich der Einreisebestimmungen unter pass@bct-touristik.com . Wir senden Ihnen anschließend die für Ihre Einreise geltenden Bestimmungen zu.

    Gesundheit, Impfungen
    • Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt die Standardimpfungen, insbesondere den Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A.
    • Für Reisen in Gebiete unter 2.300 Metern Höhe sowie in das Amazonasgebiet wird eine Gelbfieberimpfung empfohlen. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt über die aktuellen Impfempfehlungen und Einreisebestimmungen.
    • Wichtiger Hinweis: Diese Reise ist leider nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
    Versicherungen
    Sie können uns vorab (Tel. 02241/9424211) oder bei der Anmeldung mitteilen, dass Sie an einer Versicherung interessiert sind und Sie erhalten vor Abschluss alle notwendigen Informationen zugesandt.

    Wohnsitz Deutschland

    Die Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.



    Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen vor Buchung zu. (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.

    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt Travelsecure

    Wohnsitz Österreich (Belgien,Luxemburg,Italien)

    Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung (inkl. Reiseabbruch) der Ergo Reiseversicherung (Reisepreise von 3000 bis 20.000 Euro).

    Tarif mit Selbstbeteiligung jedes Alter = 3% des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 64 Jahre = 5 % des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 65 Jahre = 7 % des Reisepreises
    Versicherungsbedingungen & Produktionformationsblatt Ergo

    Jahresversicherung RRV Deutschland +Österreich

    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt TAS

    Wohnsitz Schweiz

    Die Tarife in der Schweiz sind geringer als die Tarife für Schweizer bei einer deutschen Versicherung. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Auslandskranken -(Heilungskosten)Versicherung und Reiserücktrittskosten (Annulierungs-)Versicherung in der Schweiz.


    Weitere Infos & Fragen

    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.
    Bei Interesse schicken wir Ihnen vorab die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung/en zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.)
    Für weitere Fragen zu Ihrer Reise oder zu Reiseversicherungen können Sie uns gerne anrufen unter der Nummer 02241/9424211, per E-Mail an orient@bct-touristik.de kontaktieren oder unser Kontaktformular verwenden.

    Vormerkung Folgejahre
    Wenn bei einigen Terminen im nächsten oder übernächsten Jahr der Reisepreis oder einzelne Teilleistungen noch nicht feststehen, wird kein Reisepreis angezeigt. Sie können sich für diese Termine unverbindlich vormerken lassen. Sobald Reisepreis und Leistungen feststehen, informieren wir Sie. Sie können dann frei entscheiden, ob Sie die Reise buchen möchten oder die Vormerkung kostenlos aufgehoben wird.

    Weitere Fragen

    Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Telefonnummer 02241/9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

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